Eine regionale und ökologisch ausgerichtete Schulverpflegung leistet nicht nur einen Beitrag
zur Verbesserung der Essensqualität. Sie bietet gleichzeitig die Chance, Ernährungsbildung und Klimaschutz sinnvoll
mit dem Schulalltag zu verknüpfen. Viele Schulen wünschen sich daher ausdrücklich Bio-Schulessen mit regionalen
Lebensmitteln. Zum Umsetzen müssen aber einige Hürden genommen und Voraussetzungen geschaffen werden.
Das haben die Verbraucherzentrale Hessen und das Institut für ländliche Strukturforschung in ihrem Modellprojekt
FrankFOOD in Zusammenarbeit mit Frankfurter Schulen, Caterern und Lieferanten erfahren. Die praktischen Erfahrungen
sowie Hilfestellungen für vergleichbare städtische Gebiete sind im neuen Leitfaden „Besser Essen in Ganztagsschulen“
zusammengestellt.
Downloadservice Leitfaden
ExpertInnen sind sich einige: Kinder und Jugendliche trinken oftmals zu wenig.
Dabei ist ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt eine Grundlage für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit
in der Schule. In Rahmen der Fortbildung werden alle Aspekte rund um die Trinkkultur im Unterricht angesprochen:
die Bedeutung des Trinkens, empfehlenswerte Getränke und die Bewertung von Trendgetränken.
In Arbeitsgruppen werden Möglichkeiten für die Umsetzung in der Schule und die Gestaltung des
Unterrichts vorgestellt und erarbeitet. Eine Diskussion zu den Vor- und Nachteilen des Trinkens
im Unterricht runden die Veranstaltung ab.
Downloadservice Programm und Anmeldeformular
Schulen, die sich für gesundheitsförderndes Essen und Trinken stark machen wollen, erhielten auf dem
Frankfurter Schul-Ernährungstag am 14. Februar 2008 praktisches Rüstzeug. Das Staatliche Schulamt Frankfurt am Main und
die Verbraucherzentrale Hessen hatten zur gemeinsamen Tagung in die Beruflichen Schulen Berta Jourdan geladen.
Gastreferentin Prof. Dr. Barbara Methfessel von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg legte in ihrem Referat vor rund
80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die zentrale Bedeutung und Chance der Schulernährung für Gesundheit,
Leistungsfähigkeit und soziales Miteinander dar.
Downloadservice Beitrag Prof. Dr. Barbara Methfessel
Acht Workshops zu Themen wie „Essen mit allen Sinnen macht Spaß“, „Ernährungspyramide“ oder zur
Umsetzung regional-biologischer Schulverpflegung begleiteten das Programm. Silke Simmer und Reinhard Kildau von der
Fachberatung Schule und Gesundheit am Staatlichen Schulamt in Frankfurt erläuterten die praktischen Schritte zur
Gesundheitsfördernden Schule und das Teilzertifikat im Bereich Ernährung.
Die Servicebroschüre der Verbraucherzentrale Hessen ist ein erster Baustein zum Aufbau von
Partnerschaften und der besseren Vernetzung der Akteure in der Region.
Es beschreibt steckbriefartig über 40 regionale Partner mit ihren handlungsorientierten Angeboten
und ermöglicht damit den leichteren Zugang zu
Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte, ErzieherInnen und Küchenkräften
Angeboten für Schulklassen
Exkursionen zu landwirtschaftlichen oder verarbeitenden Betrieben
Unterrichtsmaterialien, Informationen und vielem mehr.
Die Broschüre „Regionale Partner für Frankfurter Schulen“ kann kostenlos im Beratungszentrum Frankfurt /Rhein-Main der
Verbraucherzentrale Hessen, Große Friedberger Str. 13-17, 60313 Frankfurt abgeholt werden.
Downloadservice der Broschüre Regionale Partner für Frankfurter Schulen