In den nächsten Jahren wird der Ausbau von Ganztagsschulen auch in Frankfurt fortgeführt. Dazu liegen bereits Bewerbungen von weiteren 54 Schulen vor.
Ganztägig arbeitende Schulen bieten einen über den Regelunterricht hinausgehendes Bildungs- und Betreuungsangebot an. Dieses Angebot kann in drei verschiedenen Varianten erfolgen:
- Schulen mit pädagogischer Mittagsbetreuung
- Kooperative Ganztagsschule mit offener Konzeption (offene Ganztagsschule)
- Kooperative Ganztagsschule mit gebundener Konzeption (gebundene Ganztagsschule)
Daraus ergeben sich unterschiedliche Präsenzzeiten der Schüler. Auf diese muss das Catering-Konzept abgestimmt sein. Deshalb gilt es für Essensanbieter möglichst Lösungen anzubieten, welche auf die Bedürfnisse der einzelnen Schule angepasst sind.
Die Anbieter von Schulverpflegung sind in Deutschland sehr vielfältig hinsichtlich Betriebsform und Dienstleitungsumfang. Neben international und national arbeitenden Catering-Konzernen gibt es auch eine Vielzahl von regionalen Anbietern bzw. von Einzelunternehmungen, welche nur in einigen wenigen Schulen die Schulverpflegung gewährleisten.
Die folgende Übersicht zeigt die Essensanbieter an Frankfurter Ganztagsschulen aufgegliedert nach den häufigsten Organisationsformen.
Vorherrschend sind wirtschaftlich arbeitende Catering-Unternehmen (41%). An zweiter Stelle stehen Eltern/Schüler/Lehrer-Modelle (29%). Dies zeigt, dass recht häufig die Schulverpflegung in Eigenregie organisiert wird. Soziale Unternehmen arbeiten zu 18% im Bereich Schulverpflegung in Frankfurt. Einzelunternehmer/Pächter betreiben zu 12% die Schulverpflegung an Frankfurter Ganztagschulen.
Hinsichtlich der ausgegebenen Essen agieren in Frankfurt vor allem regionale Anbieter mit bis zu 100 täglichen Schulessen, gefolgt von Catering-Unternehmen, welche mehr als 500 Schulessen täglich verkaufen.