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Hintergund zum Schulmarkt
Beim Verpflegungssegment "Schule" handelt es sich um einen in Deutschland wachsenden Markt. Durch Bestreben der Bundesregierung und das Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" werden in den nächsten Jahren bundesweit weitere 10.000 Ganztagsschulen entstehen.
Schulmarkt Deutschland
Schulen in Ganztagsform 4.841
Schulen mit Verpflegung: rund 1000 (geschätzt)
Potential: 861.200 Schüler
Umsatzvolumen Ca. 500,0 Mio €
Umsatz Caterer: 93,9 Mio. € (Vorj. 91,3 Mio €)
Umsatzplus: 9,7 Mio € (Vorj. 10,6 Mio €)
Wachstumsplus: 11,5 % (Vorj. +13,2%)
Quelle: gv-praxis 06/2005


Das FrankFOOD-Projekt beschäftigt sich vertiefend mit der Stadt Frankfurt am Main als Projektregion. Der Schulmarkt in Frankfurt/M. stellt sich derzeit wie folgt dar:
Schulmarkt Frankfurt am Main
Schulen in Ganztagsform 25
Potential: ca. 12.600 Schüler
Quelle: Eigene Darstellung, Stand 2005


In den nächsten Jahren wird der Ausbau von Ganztagsschulen auch in Frankfurt fortgeführt. Dazu liegen bereits Bewerbungen von weiteren 54 Schulen vor.

Ganztägig arbeitende Schulen bieten einen über den Regelunterricht hinausgehendes Bildungs- und Betreuungsangebot an. Dieses Angebot kann in drei verschiedenen Varianten erfolgen:
  • Schulen mit pädagogischer Mittagsbetreuung
  • Kooperative Ganztagsschule mit offener Konzeption (offene Ganztagsschule)
  • Kooperative Ganztagsschule mit gebundener Konzeption (gebundene Ganztagsschule)
Daraus ergeben sich unterschiedliche Präsenzzeiten der Schüler. Auf diese muss das Catering-Konzept abgestimmt sein. Deshalb gilt es für Essensanbieter möglichst Lösungen anzubieten, welche auf die Bedürfnisse der einzelnen Schule angepasst sind.

Die Anbieter von Schulverpflegung sind in Deutschland sehr vielfältig hinsichtlich Betriebsform und Dienstleitungsumfang. Neben international und national arbeitenden Catering-Konzernen gibt es auch eine Vielzahl von regionalen Anbietern bzw. von Einzelunternehmungen, welche nur in einigen wenigen Schulen die Schulverpflegung gewährleisten.

Die folgende Übersicht zeigt die Essensanbieter an Frankfurter Ganztagsschulen aufgegliedert nach den häufigsten Organisationsformen.
Quelle: Eigene Erhebung, Stand 2006, n=17
Vorherrschend sind wirtschaftlich arbeitende Catering-Unternehmen (41%). An zweiter Stelle stehen Eltern/Schüler/Lehrer-Modelle (29%). Dies zeigt, dass recht häufig die Schulverpflegung in Eigenregie organisiert wird. Soziale Unternehmen arbeiten zu 18% im Bereich Schulverpflegung in Frankfurt. Einzelunternehmer/Pächter betreiben zu 12% die Schulverpflegung an Frankfurter Ganztagschulen.

Hinsichtlich der ausgegebenen Essen agieren in Frankfurt vor allem regionale Anbieter mit bis zu 100 täglichen Schulessen, gefolgt von Catering-Unternehmen, welche mehr als 500 Schulessen täglich verkaufen.
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