Die Einführung einer regionalen, vollwertigen Verpflegung an Schulen kann nur gelingen und wird auf Dauer
nur akzeptiert, wenn alle Beteiligten dahinter stehen (Schüler, Schulleitung, Lehrer, Eltern, Schulträger, Hausmeister etc.), d.h. alle
müssen „mit ins Boot“ genommen werden. Es muss stärker gefragt werden, wie die Einzelnen sich ernähren wollen und nicht nur empfohlen werden,
wie sie sich ernähren sollen. Diese Diskussion ist mit jeder neuen Schulgeneration und deren Eltern wieder neu zu führen.
Die Schulverpflegung bietet eine gute Möglichkeit, Kinder und Jugendliche an eine nachhaltige Ernährungsweise heranzuführen.
Dazu ist es nötig, das Thema in den Schulalltag zu integrieren und auf verschiedenen Ebenen praktisch und individuell erfahrbar zu machen.
Für die Umsetzung einer „Ernährungswende“ in der Schule wurden in dem gleichnamigen Projekt erste Leitlinien aufgestellt,
die eine Orientierung geben, wie die Ernährungswende angegangen werden kann.



