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Bausteine der Ernährungsbildung in Schulen
Die Einführung einer regionalen, vollwertigen Verpflegung an Schulen kann nur gelingen und wird auf Dauer akzeptiert, wenn alle Beteiligten dahinter stehen (Schüler, Schulleitung, Lehrer, Eltern, Schulträger, Hausmeister etc.), d.h. alle müssen "mit ins Boot" genommen werden. Deshalb zielen die geplanten Maßnahmen
  • Schul-Workshop
  • Ernährung im Unterricht
  • Unterrichtsmaterialien
  • Erlebnispädagogische Ansätze
  • Elternarbeit
  • Erstellung eines Leitfadens
darauf ab, die Akzeptanz der Verpflegung zu verbessern, die Bedürfnisse der Schüler aufzunehmen und deren Beteiligung zu fördern. Maßnahmen zur Ernährungsbildung sollen die Kompetenzen von Schülern und Lehrer erhöhen.
Schul-Workshop als Einstieg
Zur Motivierung, Bedürfniserfassung und Ideenfindung bezüglich der Verbesserung der gesamten Essenssituation stehen zu Beginn der Zusammenarbeit Workshops mit den teilnehmenden Schulen. Gemeinsam wird ein handlungsbezogener Aktionsplan entwickelt, zu dem die gesamte Schulgemeinde Beiträge leisten soll.
Ernährung im Unterricht
Damit die Ernährungsweise anhaltend wirkt und für Schüler glaubwürdig ist, sollte das Thema Ernährung im Unterricht angesprochen bzw. einbezogen werden.

Die Durchführung von handlungsorientierten Aktivitäten mit Schülern wird von der Verbraucherzentrale unterstützt und es werden eigene Angebote eingebracht. Insgesamt wird angestrebt, die Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartnern zu fördern und auszubauen, damit dauerhafte Angebote in den beteiligten Schulen entstehen können.
Unterrichtsmaterialien
Zur Unterstützung der Unterrichtsgestaltung werden geeignete Unterrichtsmaterialien, die einen Theorie-Praxisbezug im Themenfeld Ernährung/Landwirtschaft herstellen, ausgewählt und bereitgestellt. Dies soll ebenfalls dazu führen, dass Möglichkeiten gefunden werden, diese Themen dauerhaft in Unterricht zu verankern. Zur Bildungsarbeit sollen vor allem vorhandene Materialien verschiedener Anbieter genutzt und zusammengestellt werden. Diese werden mit eigenen Handreichungen ergänzt und in einem Materialordner zusammengestellt, den jede Schule erhält.
Erlebnispädagogische Ansätze
Neben der eher kognitiven Bildungsarbeit kommt erlebnispädagogischen Ansätzen heute eine wichtige Bedeutung zu. Daher ist die Durchführung von Aktionstagen, Unterstützung bei Projektwochen, Bauernhofbesuche und der Aufbau von Schul-Bauernhof-Patenschaften geplant.

Gemeinsam mit Lehrkräften werden zielgruppengerechte Aktionsformen entwickelt, um Lehrkräfte bei der Umsetzung des Themenfeldes Ernährung und regionale Lebensmittel im Unterricht zu unterstützen.
Elternarbeit
Insbesondere sollen Eltern durch Angebote wie die Teilnahme an Projekttagen und praxisbezogenen Workshops, z.B. Kochtreff für Eltern, beteiligt werden, um bei ihnen einen Bildungsprozess zu fördern.
Erstellung eines Leitfadens
Die Organisation, Durchführung und die Ergebnis der Aktionsformen werden dokumentiert und fließen in den geplanten Leitfaden ein, der nach Ablauf des Projekts interessierten Schulen zur Verfügung steht.
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